41 Und er kam zum dritten Mal und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Es ist genug. Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert. 42 Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verräter, der mich ausliefert, ist da.
Barmherziger, befreiender Gott, du kennst unsere Grenzen, Schwachstellen und Ängste und du weißt, wie sehr sie uns gefangen halten. Richte uns durch deinen Sohn, der Leiden und Kreuz auf sich genommen hat, wieder auf und schenke uns neues Leben. Darum bitte wir durch ihn, Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und Leben schenkt in Ewigkeit.
Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,
flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot,
um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.
So tun sie alle, alle, Christen und Heiden.
Menschen gehen zu Gott in Seiner Not,
finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot,
sehn in verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod.
Christen stehen bei Gott in Seinen Leiden.
Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,
sättigt den Leib und die Seele mit Seinem Brot,
stirbt für Christen und Heiden den Kreuzestod,
und vergibt ihnen beiden.
(Dietrich Bonhoeffer)
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